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CO₂-Preis erhöht ab 2026: Lohnt sich jetzt der Umstieg auf Hybrid oder E-Auto mit Kredit?


Beiträge: 137
Themenstarter
(@martin)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 5 Jahren

Hallo zusammen,

ab 1. Januar 2026 wird der nationale CO₂-Preis laut BEHG in Deutschland von fixen Stufen auf ein Auktionsverfahren umgestellt. Je nach Verlauf sollen die Zertifikate zwischen 55 und 65 Euro pro Tonne kosten; bei 65 Euro würde das Benzin rechnerisch um etwa 2,8 Cent pro Liter steigen. Damit dürfte das Tanken schrittweise teurer werden.

Mich interessiert eure Meinung: Macht es finanziell Sinn, jetzt schon auf ein sparsameres Auto (z.B. Hybrid oder vollelektrisches Fahrzeug) umzusteigen und diesen über einen Autokredit zu finanzieren? Oder bleibt der Kostenvorteil durch die höhere Effizienz gering gegenüber den derzeit höheren Anschaffungskosten?

Welche Berechnungen habt ihr dazu angestellt? Ich überlege, ob ein höherer Kaufpreis durch den geringeren Verbrauch und mögliche künftige CO₂-Steuerersparnisse ausgeglichen wird. Falls jemand bereits mit seiner Bank gesprochen hat – wie sehen dort die Zinsangebote für E-Autos oder Hybride aus?

Vielen Dank im Voraus für eure Erfahrungen und Zahlen!

Martin


3 Antworten
Beiträge: 88
(@siggi)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 5 Jahren

Hey Martin,

ich hab mir auch Gedanken darüber gemacht. Der CO₂ Preis (55–65 € pro Tonne) heisst, dass Sprit pro Liter ein paar Cent teurer wird – so ca. 2,8 Cent bei 65 € hab ich gelesen. Auf Dauer summiert sich das, vor allem wenn man täglich pendeln muss. Ein Kollege meinte, dass ab 2026 sogar wieder eine E‑Auto Förderung von 3000 € plus Bonus je Kind kommen soll, allerdings gilt sie wohl nur bis zu einem bestimmten Einkommen. Wenn man das mitnimmt, können die höheren Anschaffungskosten für einen Hybrid oder ein E‑Auto zum Teil kompensiert werden.

Hab mal mit meiner Bank gesprochen, die Zinsen für Autokredite sind gerade wegen des EZB‑Zinses (2,0 %) noch relativ stabil. Die Raten können sich aber ändern, wenn die Hersteller wegen der Euro‑7 Norm (Start 29.11.2026) teurere Fahrzeuge anbieten.

Ob sich der Umstieg lohnt, hängt natürlich von deinem Fahrprofil ab. Wenn du viel Kurzstrecke fährst, könnte ein Plug‑in‑Hybrid oder BEV interessant sein und du sparst dir die CO²‑Abgabe komplett 🙂 Ich rechne bei mir mit einem Break‑even nach 5 6 Jahren.

Grüße
Siggi


Antwort
Beiträge: 152
(@basti)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 5 Jahren

Hey, ich hab auch schon mit dem Thema rumgerechnet 🙂
Wenn der CO2 Preis wirklich bei 55–65 €/t liegt, dann sind das so 2–3 Cent mehr pro Liter, das haut zwar erst mal nicht vom Hocker, aber auf ein Jahr hochgerechnet kommen bei Pendlern schnell 100‑200 € zusammen. Dazu kommt ja ab dem 29.11.2026 noch die Euro 7 Norm mit strengeren Vorgaben für Bremsstaub, Reifenabrieb und Batterien (80 % Kapazität nach 5 Jahren), das wird die neuen Autos teurer machen.
Auf der anderen Seite startet im Mai die neue E Auto‭​‑Förderung: 3 000 € Grundbonus plus 500 € pro Kind, wenn man unter 80 000 € Haushaltseinkommen liegt. Da überleg ich gerade, ob ich mir einen kleinen Stromer hole, bevor die Preise explodieren.

Wie seht ihr das? Wartet ihr auf die Förderung oder lieber noch fix ein Hybrid/BEV kaufen bevor die Euro‑7‑Modelle kommen? 😉
Grüße
Basti


Antwort
Beiträge: 152
(@basti)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 5 Jahren

He Siggi,

danke für deine Zahlenspiele! Die 2-3 Cent klingen erst nicht nach viel, aber aufs Jahr rechnet sich das echt. Ich hab gelesen, dass es ab Mai 2026 die neue E-Auto-Förderung gibt: 3.000 € Grundbonus plus 500 € pro Kind solange das Haushaltseinkommen unter 80.000 € liegt. Insgesamt sollen rund 500000 Fahrzeuge gefördert werden. Wenn man den Bonus noch mit Händlerrabatt kombiniert und vielleicht einen günstigen Autokredit erwischt (gibt ja derzeit Angebote ab 2 % eff), könnte sich der Umstieg trotz höherem CO2-Preis lohnen.

Bin mal gespannt, ob die Regierung die Förderung länger laufen lässt oder ob man schnell handeln muss. Was meinst du?

Gruß,
Basti 🙂


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