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E‑Auto Kaufprämie 2026 vs Hersteller-Rabatt – was lohnt sich mehr?


Beiträge: 85
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(@martin)
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Beigetreten: Vor 5 Jahren

Hallo zusammen,

ich habe gelesen, dass es ab Januar 2026 die neue Kaufprämie für E‑Autos gibt, mit Zuschüssen zwischen 1.500 und 6.000 € je nach Einkommen der Haushalte und Zahl der Kinder. Man kann die Förderung bis zu 3.000 € zusätzlich pro Kind erhalten (500 € pro Kind, max. 1.000 € pro Haushalt). Die Förderung gilt für ab dem 1. Januar 2026 zugelassene Fahrzeuge und soll im Mai beantragt werden können.
Allerdings werben viele Hersteller inzwischen mit satten Rabatten auf ihre Modelle. Ich frage mich deshalb, ob man mit der staatlichen Prämie besser fährt oder ob ein Hersteller‑Rabatt und Händlerfinanzierung in manchen Fällen günstiger ist. Wie sieht es mit euren Erfahrungen aus? Habt ihr schon E‑Auto finanziert und die Prämie beantragt oder euch für einen Herstellerbonus entschieden?

Grüße
Martin


4 Antworten
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(@beate)
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Beiträge: 62
(@beate)
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Hallo Martin,

ich hab mich auch gerade mit der neuen Kaufprämie beschäftigt. Wenn ich es richtig verstanden hab, bekommt man je nach Einkommen zwischen 1.500 und 6.000 € Zuschuss, und Familien kriegen zusätzlich 500 € pro Kind (max. 1.000 €). Gilt sogar für Autos, die ab 1.1.2026 zugelassen wurden. Das finde ich echt gut!

Allerdings kommt es echt drauf an: Hersteller geben manchmal hohe Rabatte, die mehr wert sind als die Prämie, aber die sind oft an Finanzierung oder Leasing gekoppelt. Für mich wär beides zu vergleichen wichtig: Gesamtkosten, Laufzeit und ob man das Auto am Ende besitzt. Wer weniger als 80.000 € verdient, profitiert von der staatlichen Förderung, aber wenn dein Einkommen höher ist, kann ein Herstellerbonus mehr bringen.

Wie seht ihr das? Hat schon jemand den Antrag gestellt? 🙂

VG,
Beate


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Beiträge: 59
(@horst)
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Beigetreten: Vor 5 Jahren

Hallo zusammen,

ich bin eher skeptisch, ob sich die neue Kaufprämie wirklich lohnt. Klar, 1.500 bis 6.000 € hören sich erstmal gut an, plus die 500 € pro Kind. Aber die Grenze von 80.000 € Haushaltseinkommen ist für viele gar nicht so niedrig, wer drüber liegt bekommt ja nix und muss sich mit Herstelleraktionen begnügen. Und mal ehrlich, die Preise für E‑Autos sind weiter hoch. Viele dieser Rabatte gibt es nur bei Finanzierung oder Leasing mit Ballonrate, am Ende bleibt ein hoher Schlussbetrag übrig und die Batterie hat schon an Kapazität verloren. 🤔

Ich denke man sollte genau rechnen: Anschaffungspreis, mögliche Sonderzahlungen, Wartungskosten und wie lange man das Auto behalten will. Nicht jedes Elektroauto ist ein Schnäppchen, und die Förderung kann auch schnell ausgeschöpft sein wenn das Budget weg ist.

Was meint ihr? Hat jemand Erfahrungen mit den aktuellen Prämien oder Rabatten gemacht?

Gruß
Horst


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Beiträge: 85
Themenstarter
(@martin)
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Beigetreten: Vor 5 Jahren

Hallo zusammen,

ich habe mich auch mal intensiver mit den neuen Prämien beschäftigt. Die staatliche Förderung ab 1.1.2026 richtet sich ja nach dem Einkommen: Wer zwischen 1.500 € und 6.000 € verdient, bekommt bis zu 6.000 € Zuschuss, Familien erhalten pro Kind noch einmal 500 € (max. 1.000 €). Liegt das Einkommen darüber, sinkt die Förderung und ab etwa 80.000 € brutto gibt es gar nichts mehr. Voraussetzung ist, dass das E‑Auto neu zugelassen wird und der Listenpreis unter 80.000 € liegt.

Parallel bieten Hersteller wie VW aktuell 4.000 bis 5.000 € Rabatt auf Modelle wie ID.3, ID.4 oder ID.5. Andere Marken wie Dacia oder Toyota haben ebenfalls hohe Herstellerboni. Allerdings sind diese Rabatte oft an eine Finanzierung oder ein Leasing gekoppelt und zeitlich begrenzt (bei VW zum Beispiel bis Ende März 2026). Und manchmal sind die Stückzahlen begrenzt, sodass man den Bonus verpasst, wenn man zu spät bestellt.

Wichtig ist auch: In vielen Fällen lassen sich der staatliche Bonus und der Hersteller‑Rabatt nicht kombinieren, in manchen aber schon. Daher lohnt sich der genaue Blick ins Kleingedruckte. Am Ende zählt der Gesamtpreis: Anschaffungskosten plus Finanzierungskosten, Laufzeit und ob man das Auto am Ende besitzt. Ich würde mir daher mehrere Angebote rechnen lassen und gezielt beim Händler nachfragen, ob beide Nachlässe zusammengehen.

Hat jemand von euch schon bei einem Händler nachgefragt oder sogar bestellt?

Viele Grüße
Martin


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